Wer vorhat, 16-jährige Teenager für stolze 600€ eine Woche lang in dieses Camp zu stecken, sollte sich das lieber noch einmal ganz genau überlegen. Für ein Grundschulkind, das für 400€ einfach nur ein bisschen Natur erleben möchte, mag die Anlage völlig okay sein. Für Jugendliche ab 13 Jahren ist es jedoch schlichtweg das Allerletzte. Direkt bei der Hinfahrt mit den Taxis warnten uns die Taxifahrer*innen, dass dies eine unserer schlimmsten Erlebnisse sein wird (sie sprachen sichtlich aus jahrelanger Erfahrung mit weinenden Schulklassen). Vor Ort angekommen ging das Chaos direkt mit der Zimmereinteilung los, die wir erst einmal komplett selbst neu sortieren mussten. Absprachen? Werden hier prinzipiell nicht eingehalten. Das vermeintliche „Englischpaket“ für zusätzliche 90 € kann man sich ebenfalls komplett sparen. Von den versprochenen englischen Sessions war plötzlich keine Rede mehr. Beschwert man sich, erntet man ein müdes „ Oh I’m sorry“, ohne dass sich irgendetwas ändert. 90% der Teamer*innen können sowieso kein Deutsch. Da lohnt sich das Englischpaket für eine Woche garnicht. Zudem wird man mit mysteriösen Wassereiern, flüssigem Kartoffelbrei und nassem Gras begrüßt. Wer glaubt, dass das halb so wild ist, hat das verdreckte Geschirr noch nicht gesehen. Vor dem Essen kratzt man erst einmal verklebte Ameisen und antike Essensreste von den Tellern, um die maximale Hygiene aus diesem Camp noch zu versichern. Jedoch muss ich natürlich auch ein wenig Verstand zeigen und bedenken, dass dort eine angemessene Hygiene vergleichbar zu einem Sumpf ist (angeblich!). Vielleicht könnte ja mal das Gesundheitsamt vorbei schauen (nur ein Vorschlag). Selbst meine seit Tagen nicht gewaschenen Haare (dank des Camps) wären sicherer zum Verzerr gewesen. Die Duschen waren katastrophal. Die Gemeinschaftsduschen schweißen das gesamte Camp in einem überhitzten, verstopften Raum zusammen. Wer das Abenteuer wagt, duscht in Gesellschaft von toten Motten, kriechenden Raupen und Schnecken, die einem die Füße kitzeln. Für den nötigen Adrenalinkick sorgen außerdem blitzschnelle Ratten und Mäuse, die durch die Räume flitzen. Über die Schlafzimmer muss nicht gesprochen werden. Unter den Betten und in den Ritzen findet man leckere Snacks, die seit der Eröffnung des Camps im Mittelalter dort ihren Platz gefunden haben. Wer Lust auf die hormongesteuerten Konversationen und hinterlassenen Social-Media-Accounts der vorherigen Bewohner hat, kann es sich besonders in Zimmer 3 gemütlich machen. Am Ende kann ich nur sagen: Die Gehirnwäsche „I ̶H̶A̶T̶E̶ LOVE CAMP“ hat bei mir glücklicherweise absolut nicht funktioniert. Die 600 € haben sich überhaupt nicht gelohnt! Liebe geht raus.☺️
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Camp Adventure Academy GmbH – Internationale Sprach- & Sportcamps
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Kundenrezensionen
Sounds amazing guys!!! Spaß war echt überhaupt nicht amazing. Irgendwie waren die Duschen immer leer, alle haben also gestunken. Kann auch daran liegen das die Duschen, wenn sie überhaupt angingen extrem kalt waren. Nicht zu empfehlen! Wasser aus Schüssel verputzen war zum Glück nicht so schlimm wie Eier einschnüren auf der selbst gebauten, extrem vertrauenswürdigen Kletterschaukel. Die Teamer waren extrem disrespectful, konnten zum Glück aber kein Deutsch, weshalb alle negativen Aspekte direkt und aggressiv kommuniziert werden konnten. Erfreulicherweise gab es merch und Handtücher und auch Camp Adventure themend Zahnpasta für halbes Vermögen. Für alle Klassen die widerwillig diesen Quatsch durchleben müssen: Holt jeden Tag Lieferando wenn ihr nicht ganze Zeit auf den dreckigen Toiletten verbringen wollt sondern auch an zum Beispiel dem geilen floßbau Projekt teilnehmen wollt. Survival Training braucht man nicht buchen das ist die Teilnahme an sich! 600 Euro aus dem Fenster geworfen 5 Tage Zelten am Kotti wäre geiler gewesen. Wenn ich könnte würde ich -1 Stern geben für diesen Saustall. Werde es so schnell nicht vergessen - leider.
Originalrezension ansehen ↗Ich fand der Camp für meine Tochter allgemein sehr cool und interessant! Eine große Platz ein Spielplatz und große feld. Wie mein Tochter es gesagt hat die Arbeiter waren richtig nett und freundlich und deswegen hatte ich mich auch richtig gefreut! Das einzige Problem ist da viele Insekten sind, Aber ist ja logisch weil es ein Wald ist :) meine Tochter fande es geil aber manchmal nachts war es kalt. Allgemein meine Tochter fande das richtig interessant.
Originalrezension ansehen ↗eine wirklich tolle Klassenfahrt! Aktivitäten wurden sinnvoll ans Wetter angepasst, die Siebtklässler konnten Spiel und Spaß in der Natur genießen, das Essen war vollwertig und ausgewogen --- super zufrieden!
Originalrezension ansehen ↗Wir waren mit vier sechsten Klassen eine Woche lang im Camp Adventure und hatten eine wundervolle Zeit. Nach einem Gewitter wurde es in den Zelten zwar leider ziemlich kalt, aber die Teamer haben sofort an uns gedacht und uns für die nächste Nacht zusätzliche Decken, Schlafsäcke und Isomatten gebracht. Allgemein haben die Teamer immer für uns mitgedacht und uns jeden Tag gefragt, ob alles in Ordnung sei oder wir etwas bräuchten. Auch die Internationalität der Teamer fanden wir super, denn so konnten unsere Kids mal ihr Englisch anwenden. Für mich als Lehrerin war der Aufenthalt wirklich entspannt, weil die Teamer mir so viel abgenommen haben. Die Kommentare, die es hier zum Essen gibt, können wir überhaupt nicht nachvollziehen, denn es gab jeden Tag sogar zwei warme Mahlzeiten, die sehr abwechslungsreich waren. Besonders gut hat uns auch die Salatbar gefallen. Die Aktivitäten waren für unsere 12-jährigen Schüler passend und wir hatten viel Spaß beim Kanufahren, Klettern und noch so vielem mehr. Das Gelände ist wirklich schön für die Kinder, besonders haben sie den See genossen. Auch beim kälteren Wetter wagten sie sich immer wieder gern auf die Paddelboards. Vielen Dank noch einmal an das Team für unseren schönen Aufenthalt!
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